Die sechs Grundsätze von KIWANIS International  


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Den humanen und geistigen Werten den Vorrang vor den materiellen Werten geben.
2 Im Alltag die Anwendung der Goldenen Regel in allen zwischenmenschlichen Beziehungen fördern.
3 Die Anwendung immer höherer Massstäbe im sozialen, geschäftlichen und beruflichen Leben fördern.
4 Durch Rat und gutes Beispiel verständnisvollere, aktivere und hilfsbereitere Mitbürger formen.
5 Durch Kiwanis-Clubs dauernde Freundschaften gewinnen, uneigennützigen Dienst am Nächsten üben und bessere Gemeinschaften bilden.
6 Mitarbeiten am Aufbau einer gesunden öffentlichen Meinung, um dadurch Rechtschaffenheit, Gerechtigkeit und Loyalität einem freien Staatswesen gegenüber sowie gute internationale Freundschaften zu fördern.

 

KIWANIS International

Auf einen Blick

KIWANIS ist eine der weltweit größten und ältesten Service-Club-Organisationen. Die Idee wurde 1915 in Detroit/Michigan, USA, von besonders aktiven Bürgern geboren. Viel beachtetes weltweites Wohltätigkeitsprojekt von KIWANIS International in jüngster Zeit: Mit einem Spendenaufkommen von mehr als 50 Millionen US-Dollar werden Jodmangel-Erkrankungen in aller Welt bekämpft und die Folgen des Jodmangels beseitigt. Partner von KIWANIS ist dabei Unicef, das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen.

Kiwanier kann werden, wer das 18. Lebensjahr vollendet hat, in Gesellschaft und Beruf anerkannt sowie von integrer Persönlichkeit ist. Kiwanier helfen dort, wo der Staat und/oder die Wohlfahrtsverbände nicht, nur schwerfällig oder nicht ausreichend helfen können.

Der einprägsame und weltweit geschützte Name KIWANIS ist indianischen Ursprungs und bedeutet so viel wie: Wir finden Freude daran, aktiv zu werden. Derzeit gibt es in über 80 Ländern rund 8.200 autonome Clubs mit rund 300.000 Mitgliedern - Männern und Frauen. Ein KIWANIS-Club ist übrigens nicht identisch mit dem klassischen Club in England. Er ist kein Luncheon- oder Dinner-Club, auch nicht parteipolitisch oder religiös orientiert.

Dennoch betätigen sich die Mitglieder von KIWANIS auch in Parteien oder kirchlichen Gremien. Denn Kiwanier kennen die Probleme ihres Landes, ihrer Region und erst recht die des lokalen Umfeldes. Und sie nehmen ihre staatsbürgerliche Pflicht ernst. Kiwanier in Deutschland haben in der Regel ein umfassendes Wissen und große Erfahrung. Sie nutzen dies und sind bereit zur Übernahme von Verantwortung. Kiwanier sind tolerant, aufgeschlossen und fortschrittlich, gleichzeitig auch im besten Sinne wertkonservativ.

Mit der Übernahme von Verantwortung in einer egoistischer gewordenen Gesellschaft wirken Kiwanier in ihrem Einflussbereich auch darauf hin, nachfolgenden Generationen eine ökologisch gesunde, ethisch und menschlich intakte Welt weiter zu geben.

Bei KIWANIS sind fast alle Berufs- und Altersgruppen vertreten. Die Clubs nehmen Männer und Frauen auf, die sich im Beruf qualifiziert und bewährt haben sowie Positionen einnehmen, in denen sie bereits Verantwortung - auch für andere - tragen oder getragen haben. Zum Beispiel Unternehmer oder Persönlichkeiten in ähnlichen Positionen, leitende Angestellte, Beamte, Freiberufler und Repräsentanten anderer Berufsgruppen.

Mitglied eines KIWANIS-Clubs kann werden, wer sich qualifizierend bewirbt und/oder von einem Clubfreund empfohlen wird.

Kiwanier leisten unter anderem Hilfe für Menschen, die durch die Maschen des sozialen Netzes fallen oder sich nicht selbst helfen können.

KIWANIS bemüht sich um gezieltes, persönliches materielles wie auch ideelles Engagement, gibt Anstöße zur Hilfe für andere private und staatliche Einrichtungen.

KIWANIS arbeitet flexibel und unbürokratisch nach der Maxime "Verhalte Dich immer so, wie Du erwartest, dass sich Deine Mitmenschen Dir gegenüber verhalten!" KIWANIS ist
international orientiert. Nationale Einheiten, so auch der Distrikt Deutschland, können ihre Eigenheiten bewahren. Jeder KIWANIS-Club ist bei der Auswahl seiner Mitglieder und der Programmgestaltung autonom.

Ursprünglich als "Männer-Clubs" gegründet gibt es seit 1989 auch reine Frauen-Clubs sowie Frauen als Mitglieder bei bis dahin reinen Männer-Clubs. Frauen übernehmen ganz selbstverständlich auch Vorstandsfunktionen in den Clubs.

Weltweit sind mehr als 35.000 Frauen KIWANIS-Mitglieder - mit deutlich steigender Tendenz.

Da die eigentlichen Träger der KIWANIS-Idee die einzelnen autonomen Clubs sind, hat jeder KIWANIS-Club einen Präsidenten, einen "letztjährigen" Präsidenten, einen oder mehrere Vizepräsidenten, einen Sekretär, einen Schatzmeister sowie Chairmen für besondere Aufgaben.


Diese Amtsträger und Chairmen bilden den Clubvorstand. Zur Durchführung und Leitung der einzelnen sozialen und kulturellen Clubaktionen können spezielle Komitees gebildet werden. Die Mitglieder treffen sich in der Regel zweimal im Monat in ihrem Clublokal.